Die Top 5 der übelsten Touristenfallen in Asien

Touristenfallen Asien
Touristenfallen in Asien - hiervor müssen Urlauber besonders aufpassen!

Strand, exotische Kulturen, schönes Wetter – es gibt vieles, was man sich von seinem wohlverdienten Urlaub in Asien wünscht.Aber eine Sache gehört ganz sicher nicht dazu: in eine der (schier unendlichen) Touristenfallen zu tappen. Aber wie erkennt man sie? Manche habe ich schon selbst erlebt, andere „Scams“ hört man von befreundeten Globetrottern und manche Geschichten oder Betrugsversuche sind so himmelschreiend, dass man sagen muss: wer darauf reinfällt, ist glatt selbst schuld. Die Top 5 der wohl häufigsten Abzockmethoden in Asien möchte ich Euch heute hier kurz vorstellen.

Top 5: Die Tuk-Tuk-Abzocke

Diese Touristenfalle (vorzugsweise in Thailand) gibt es in schier unendlichen Variationen und immer ist das Ziel, an Euer Sauerverdientes zu kommen. Man steht vor einer Touristenattraktion oder einem Bahnhof und schon verspricht ein Tuk-Tuk- oder Taxi-Fahrer eine günstige Fahrt zum Wunschziel – allerdings nicht ohne vorher einen Stopp bei „seinem Juwelenhändler“ (wahlweise Teppichverkäufer, Antiquitätenhändler, Massagesalon etc.…) einzulegen. Hier wird man auf einmal genötigt, vollkommen überteuerten und oft auch noch gefälschten Ramsch zu erwerben.

Steht man erst vor solch einem Shop, gilt eine Hauptregel: Auf keinen Fall reingehen, sondern IMMER draußen stehen bleiben. Jetzt noch ein deutliches und bestimmtes „Nein, danke“, und man kommt noch mal mit einem blauen Auge davon. 

Top 4: Die Tee-Zeremonie

Diese Touristenfalle lauert vor allem in China auf Urlauber: Ein (meist sehr hübsches) junges Mädchen fragt, ob man sie mit ihren Freunden fotografieren könnte. Schnell wird man dann in ein Gespräch verwickelt und zu einer sogenannten Tee-Zeremonie eingeladen. Geht man mit, darf man jede Menge Tees ausprobieren und alles scheint ganz nett zu sein. Das jedenfalls bis zu dem Augenblick, zu dem man eine Rechnung präsentiert bekommt, die locker über 100 Dollar betragen kann.

Foto machen, nett unterhalten und dann seiner Wege gehen – dann kann nichts passieren. Wer mitgeht, der hat definitiv verloren.

Top 3: Die „Brauchst du eine Führung?“-Abzocke

Von Angkor Watt bis zum Grand Palace in Bangkok – ganz gleich, an welcher touristischen Attraktion man sich befindet, es wird weniger als 3 Minuten dauern, bis einem ein Einheimischer eine private Tour anbietet.

Wo liegt da das Problem und die Abzocke? Nicht nur sind diese „inoffiziellen“ Touren vollkommen überteuert, zumeist erzählen die falschen Guides auch ausgesprochenen Unsinn. Wer eine wirkliche Führung genießen möchte, kann dies meist am Eingang der jeweiligen Attraktion organisieren.

Top 2: Die Grenzübergangs-Abzocke

Gerade Backpacker, die durch ganz Asien reisen, werden dieser Methode relativ häufig begegnen: Viele dieser Länder bieten Visa bei Einreise ein, die man ganz einfach vor Ort bezahlen kann. Aber genau da liegt auch der Haken: Oftmals verlangen die Grenzer andere Preise als auf den Internet-Seiten der Regierung (oder sogar ganz dreist: auf den Tafeln im Visa-Gebäude!) angegeben. In diesem Fall bauen die Grenzer darauf, dass man „keine große Sache“ daraus macht und einfach zähneknirschend die Summe zahlt. Wenn man jedoch hartnäckig bleibt und auf die Angaben der Regierung verweist, geben sie irgendwann nach und der Preis reduziert wie durch Magie. 

Top 1: Der Drogen-Scam

Zunächst gilt natürlich: in ganz Asien erwarten einen empfindliche Strafen, wenn man mit Drogen erwischt wird. Deshalb sollte man es einfach lassen, in Asien mit Freizeit-Pharmazeutika jedweder Art herum zu hantieren! Und trotzdem ist es in Vergnügungsvierteln an der Tagesordnung, quasi ständig gefragt zu werden, ob man weiche oder harte Drogen braucht. Der Clou: es handelt sich hierbei nicht um den freundlichen Dealer an der Ecke, sondern um gar garstige Undercover-Polizisten, die auf diesem Weg an Euer Geld rankommen wollen. Kauft ihr die Drogen, seid ihr am Haken: entweder ihr zahlt oder es geht ab ins Gefängnis – und das ohne über Los zu gehen und auch ohne 4.000 Euro einzustreichen. Deshalb noch einmal in aller Deutlichkeit: Hände weg von Freizeit-Pharmazeutika in Asien! Am besten direkt Nein sagen und bestimmt weitergehen! 

Weitere - unterhaltsame - Problemlösungen finden Sie hier: http://www.flightright.de/touristenfallen/

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